Die Ulu Camii im Stadtteil Tabakhane ist die älteste Struktur Menteşes — und Muğlas. Sie wurde 1334 von Menteşe-Beyi İbrahim Bey errichtet; das bedeutet, sie blickt auf über 690 Jahre Geschichte zurück. Dies macht sie zu einer der ältesten Moscheen aus der Beylik-Periode in der Türkei.\r\n\r\nDie vom seldschukischen Baustil geprägte Moschee ist aus Quadersteinmauerwerk erbaut und verfügt über ein Minarett mit einer Wendeltreppe. Das Dach ist vollständig aus Holz — ein charakteristisches Merkmal der anatolischen Moscheen-Architektur des 14. Jahrhunderts. 1938 wurde sie vom Muğla-Bewohner Abdizade Bey restauriert, wobei die ursprüngliche Architektur bewahrt blieb; dabei wurden der Gebetsraum und eine Waschanlage hinzugefügt.\r\n\r\nDie ursprüngliche Inschrift der Moschee befindet sich noch immer an ihrem Platz — eine der seltenen epigrafischen Urkunden aus dieser Zeit.
Muğla Ulu Camii
Erbaut 1334; Werk des Menteşe-Beyi İbrahim Bey. Die älteste Struktur Muğlas, mit Architektur aus Quadersteinmauerwerk und Holzdach unter Seldschuk-Einfluss.
Sıkça Sorulan Sorular
Muğla Ulu Camii nerede ve nasıl bir yer?
Erbaut 1334; Werk des Menteşe-Beyi İbrahim Bey. Die älteste Struktur Muğlas, mit Architektur aus Quadersteinmauerwerk und Holzdach unter Seldschuk-Einfluss.
Ziyaret saatleri nedir?
Außerhalb der Gebetszeiten zugänglich. Empfohlen: 09:00–11:30 und 13:00–16:00.
Giriş ücreti var mı?
Kostenlos
Nasıl gidilir?
5 Minuten Fußweg bergab von Saburhane. Im Stadtteil Tabakhane gelegen.
Karte
In der Nähe

Kurşunlu Camii
Symbol von Menteşe – eine Beylik-Zeit-Moschee aus dem Jahr 1493. Berühmt für ihre Rhode-Wurzel-gefärbten Kalligraphien im Inneren und seltenen Abbildungen von der Kaaba und Segelschiffe.

Menteşe Belediyesi Kültür Evi
Ein Herrenhaus der Familie Şerefliler aus den 1800er Jahren. Ein Kulturzentrum und Café, das die kosmopolitische Vergangenheit der Stadt durch türkisch-griechische Architektur bewahrt.
Yağcılar Hanı
Ein Beylik-Herrenberberge aus dem 14.-15. Jahrhundert. Unter dem riesigen Platanbaum auf dem Hof wird Türkischer Kaffee genossen — umgeben von Teppich- und Souvenirläden.