Das Yediler Manastırı liegt nördlich des Bafa-Sees inmitten der Latmos-Felsen — eine Mönchssiedlung aus byzantinischer Zeit. Der Name soll aus einer Legende über „sieben Mönchsbrüder" stammen; doch heute sind nur noch Klosterruinen erhalten.
Zum Kloster führt eine 2 km lange Bergwanderung. Der Weg ist durch rote-weiße Markierungen gekennzeichnet, verläuft aber steil und steinig. Festes Schuhwerk ist notwendig, nehmen Sie Wasser mit.
In den Klosterruinen haben sich einige Freskospuren erhalten — besonders an den Innenwänden finden sich verblichene, aber noch lesbare Fragmente byzantinischer Religionskunst. Die Gegend ist sehr ruhig; es gibt wenige Besucher. In der Luft riecht es nach wildem Thymian, Lavendel und Salbei.
Während der Wanderung können Sie auch auf Latmos-Felszeichnungen stoßen — künstlerische Werke aus dem 6. Jahrtausend v. Chr., einige der ältesten Kunstschöpfungen Anatoliens. Während Sie hier wandern, begegnen Sie gleichzeitig der byzantinischen, antiken griechischen und neolithischen Epoche.


