Sie befinden sich gerade auf dem Weg zu einer der ältesten Siedlungen der Bodrum-Halbinsel: der antiken Stadt Pedasa.
Pedasa war eine Siedlung, die von den Lelegiern gegründet wurde – jenem Volk, das auf diesen Lands lebte, noch bevor Karien kam. Dadurch repräsentiert Pedasa nicht nur eine der ältesten Kulturschichten Bodrum's, sondern der gesamten Halbinsel.
Die Stadt wurde strategisch auf einem hohen Hügel errichtet. Der wichtigste Grund dafür war die Verteidigung. Die Steinmauern, die sogenannten Leleg-Mauern, die Sie rund um sich herum sehen können, sind die deutlichsten Spuren dieses Verständnisses von Verteidigung. Diese aus großen, grob behauenen Steinen erbauten Mauern spiegeln die Bautechniken der Zeit widersprechen.
Eines der bemerkenswertesten Bauwerke Pedasas ist das der Athena gewidmete Heiligtum. Nach antiken Quellen glaubte man, dass während der Rituale, die an diesem heiligen Ort stattfanden, Vorzeichen erschienen, die auf drohende Gefahren hindeuteten. Dies machte Pedasa nicht nur zu einer Siedlung, sondern auch zu einem bedeutsamen Religionszentrum.
Im Laufe der Zeit kam die karische Zivilisation in diese Region, und Pedasa wurde Teil dieser kulturellen Transformation. Jedoch wuchs die Stadt nie so sehr wie die Küstenstädte; sie blieb vielmehr eine im Innern gelegene, mit der Natur verbundene Siedlung.
Heute, während Sie hier wandern, spüren Sie fern vom Getümmel des modernen Bodrum die Spuren einer viel älteren Welt. Die Steinstraßen, die Mauernreste und die Stille inmitten der Natur erinnern Sie an das Leben von vor Tausenden von Jahren.
Halten Sie einen Moment inne… Und blicken Sie von diesem Hügel aus in die Umgebung.
Pedasa ist nicht nur eine antike Stadt… Es ist der Ort, an dem die älteste Erinnerung Bodrum's verborgen liegt.


